15.01.2020

Feministische Kunst

Eupen. – Im IKOB geht am Sonntag, den 19. Januar die Ausstellung des ersten internationalen Preises für feministische Kunst zu Ende. Zu sehen sind Kunstwerke von fünf Künstlerinnen und einem Künstler, die von einer hochkarätigen Jury unter 254 Bewerbungen ausgewählt worden waren.

Das Thema Feminismus beschäftigte das IKOB schon das ganze Jahr und so war es nicht verwunderlich, das Thema noch einmal genauer in Form eines Preises unter die Lupe zu nehmen. Das Überraschende ist jedoch, dass es sich dabei nicht nur um den ersten Kunstpreis für feministische Kunst im IKOB, sondern um den ersten Kunstpreis dieser Art weltweit handelt. Bedenkt man, dass auch 100 Jahre nachdem die ersten Feministinnen für die Gleichheit von Mann und Frau zu kämpfen begannen, noch immer keine Gleichberechtigung hergestellt wurde, so zeigt sich wie wichtig solche Preise leider noch immer sind.

Was man nun ganz konkret unter feministischer Kunst verstehen kann, warum diese immer noch nötig ist und wieso feministische Kunst auch von Männern gemacht werden sollte, erzählt Ihnen ab 15 Uhr der Direktor des IKOB Frank-Thorsten Moll. Museum für Zeitgenössische Kunst; Rotenberg 12b, 4700 Eupen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr, montags geschlossen, Tel. 087/560110,
info@ikob.be, www.ikob.be.